Kriterien erstellen

Autor:in

Gunda Mohr

Einsatzmöglichkeit

Lehrende erhalten Bewertungskriterien, die sich sowohl vorab an die Studierenden ausgeben als auch später bei der Bewertung nutzen lassen. Die Lehrperson beschreibt dafür Fach, Zielgruppe und Leistungsart und gibt ein Beispielkriterium vor, das Stil und Detailtiefe festlegt; zurück kommen zehn ausführlich beschriebene Kriterien von je 50–100 Wörtern. Hinweis: Auch von Studierenden nutzbar, die sich Kriterien für gegenseitiges Peer-Feedback erstellen lassen. Die erzeugten Kriterien sind dann ein Vorschlag und noch kein abgestimmter Maßstab; ein gemeinsamer Abgleich im Kurs klärt das und macht die Kriterien zugleich zum Gesprächsgegenstand.

Beispiel-Prompt

Du bist ein erfahrener Lehrender im Fach Politikwissenschaften der Universität Hamburg. 

Deine Studierenden sind im ersten Semester ihres Bachelorstudiums und sollen ein Referat in deiner Lehrveranstaltung halten. Diese Referate werden jeweils nur von einer Person gehalten.

Deine Aufgabe ist, 10 Bewertungskriterien für die spätere Benotung dieser Referate zu erstellen. Dabei sollte jedes einzelne Bewertungskriterium mit 50 – 100 Wörtern beschrieben werden. Bitte verwende sprachlich die Gegenwartsform (Präsens). Das Bewertungskriterium aus dem Beispiel sollte in deinen Bewertungskriterien enthalten sein.

Beispiel:
„Quellen und Literaturverzeichnis: 
Die verwendeten Quellen sind thematisch relevant, qualitativ hochwertig und wissenschaftlich fundiert. Alle Quellen sind korrekt zitiert. Die Quellen sind sowohl passend auf den einzelnen Folien angegeben als auch zusätzlich in einem gesammelten Quellenverzeichnis am Ende der Präsentation. Die Auswahl der Quellen belegt die der Aufgabe angemessene Tiefe und Breite der Recherche.“